Erinnerung Brudervölker - Память братских народов

Sowjetische Gedenkstätten - Советские Памятники

Aue - Bad Schlema

 

83 Häftlinge des KZ Flossenbürg, Außenlager Mülsen St. Micheln wurden im Jahr 1945 seitens der SS und deren Begleitkommando erschossen! Diese befanden sich im Todesmarsch, welcher gesamt 800 Personen umfasste! Unter falschem Vorwand wurde am 14. April 1945 dem ersten Teil der gesamten Opfer das Leben genommen!

Aus unserer Recherche heraus stellten wir fest, dass ebenfalls der 27. April 1945 als Datum festgelegt ist. Wir gehen davon aus, dass es zwischen dem 14. April und 27. April 1945 mehrere dieser Erschießungen gab!

In den frühen Nachkriegsjahren wurden ebenfalls umliegende Gräber von 18 sowjetischen Bürgern an diese Stelle umgebettet!

Böhlen - Friedhof 

 

Hier liegen in einem Sammelgrab 31 Zwangsarbeiter verschiedener Nationalitäten, darunter 19 aus der Sowjetunion, die  am 12. und 18. Mai 1944 durch Luftangriffe auf das Industriekraftwerk in Böhlen/Lippendorf zum Opfer fielen. 

Böhlen, Pulgar (bis 1976)  - Gelände DOW Olefinverbund Lippendorf

 

Hier, in einem Sammelgrab, liegen neben Zwangsarbeiter aus Polen, Niederlanden, Belgien, Italien und Frankreich auch 195 sowjetische Zwangsarbeiter, die, in der Nähe von Pulgar, in einem riesigen Außenlager des KZ Buchenwald  eingepfercht und zur Zwangsarbeit u.a. auch in den Böhlener Werken (Chemiefabrik) eingesetzt waren. 

Weil der Ort Pulgar und dessen Friedhof mit den Einzelgräbern dem Braunkohletagebau weichen musste, erfolgte 1976 eine Umbettung der Toten in ein Sammelgrab und eine Neugestaltung der Gedenkanlage, die 1993 eingeweiht wurde. 2002 erhielt die Anlage ihr heutiges Aussehen.

Chemnitz - OT Reichenhain

 

Sowjetischer Ehrenfriedhof/ Garnisionsfriedhof

Einzel- und Sammelgräber für 1.330 sowjetische Kriegstote, welche zwischen 1946 und 1948 aus dem kompletten Chemnitzer Landkreis hierher umgebettet wurden!

Darunter befinden sich Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und 1945 in den Kämpfen gefallene Soldaten und Offiziere der Roten Armee.

Hohenstein/ Ernstthal

 

27 Sammelgräber für 300 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs, darunter Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter sowie Häftlinge eines Außenlagers des KZ Flossenbürg.

Johanngeorgenstadt

 

Grabstätte für 124 sowjetische Kriegsgefangene, gefolterte KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter, sowie französische Widerstandskämpfer!

Hier ruhen 124 unsererseits namentlich unbekannte Sowjets.

3 Deutsche:                      - Max Niedermeyer - ermordet 1933

                                            - Hans Friedrich - ermordet 1933

                                            - Paul Lehnardt - ermordet 1933

sowie 4 französische Widerstandskämpfer, welche im "örtlichen" KZ-Außenlager Flossenbürg zu Tote gefoltert wurden: - René Roussel - gestorben 1944

                                            - Marcel Thomas - gestorben 1945

                                            - Edouard Flamencourt - gestorben 1945

                                            - Roger Barnalier - gestorben 1945

 

Auch ist ein Gedenkstein mit italienischem Gedenksatz (ebenfalls ins Deutsche übersetzt) zu sehen.

Markranstädt - OT Kulkwitz

 

Ihre letzte Ruhe finden hier, neben Gefallenen aus dem ersten Weltkrieg, fünf sowjetische Kriegsgefangene. Sie hatten im Nachbarort Gärnitz gearbeitet. Sergej Smykow aus dem Gebiet Kursk soll nach offiziellen Angaben - wie die Anderen - an Herzschwäche oder Unfällen verstorben sein.

Markkleeberg - Hauptstraße 118

 

Gedenkstein für die hier ruhenden 6 Ostarbeiter aus der Sowjetunion, von denen 4 bei Luftangriffen am 20. Februar 1944 auf die Stadt Leipzig und Umgebung zum Opfer fielen. Weiterhin liegen hier 2 Litauer, die im ersten Nachkriegsmonat verstorben sind.

Markkleeberg - OT Gaschwitz

 

Gedenkstein von 1964 an die Opfer des 2. Weltkrieges aus der Sowjetunion.

Auf diesem Friedhof sollen zehn Soldaten ruhen, die 1945 in sowjetischen Lazaretten der Umgebung an den Folgen des Krieges verstorben sind. Weiterhin liegen hier seit 1942/43

17 sowjetische Kriegsgefangene, deren Namen vollständig ermittelt werden konnten. Ihre genaue Grablage ist unklar. In einem weiteren Sammelgrab wurden mehrere sowjetische Zwangsarbeiter beerdigt, zwei davon sind namentlich bekannt. Sie sind durch einen Bombenangriff auf Markkleeberg umgekommen.

Viele ausländische Zwangsarbeiter waren in einem Barackenlager im Nordwesten der Stadt untergebracht und wurden u.a. auch in der Kammgarnspinnerei Stöhr bei der Produktion kriegswichtiger Güter eingesetzt.

Schwarzenberg - ehemaliger Georgenfriedhof

 

Grabstätte für 15 sowjetische Kriegsopfer, darunter Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter.

Schwarzenberg - Stadthaus

 

Sowjetisches Ehrenmal, welches vermutlich zu Ehren der umliegend stationierten sowjetischen Soldaten am 07. November 1955 offiziell eingeweiht wurde.

Zwenkau

 

Ein Gedenkstein zu Ehren der Opfer des 2. Weltkrieges und der Gewaltherrschaft steht am Eingang des Friedhofes in der Pestalozzistraße.

Die zentrale Grabstätte liegt direkt auf dem Friedhofgelände. Hier liegen 24 Männer und Frauen aus der Sowjetunion  neben den Kriegsopfern aus Italien, Dänemark, Serbien, Ungarn und Polen. Alle waren Zwangsarbeiter, die in der Kohleindustrie arbeiten mussten.

Die Grabstätte wird gerade durch die Stadt Zwenkau von Grund auf saniert. Der Sowjetische Gedenkstein wird bis Ende September 2020 neu gefertigt und aufgestellt. Anschließend wird diese Stätte ein neues würdiges Aussehen erhalten.